• Direkt unter dem Brustgewebe
(subglanduläre Platzierung)
Das Implantat wird über dem großen Brustmuskel eingesetzt.
Der Vorteil liegt darin, dass der Brustmuskel das Implantat nicht
verformt. Der Nachteil besteht im erhöhtem Risiko des ausgeprägten
Narbengewebes um das Implantat ("Kapselkontraktur") und
darin, dass bei dünnem Brustgewebe das Implantat tastbar sein
kann.
• Unter dem Brustmuskel
(submuskuläre Platzierung)
Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das Risiko der Kapselkontraktur
relativ niedrig ist und das Ergebnis langfristiger ist. Der Nachteil
besteht in der verlängerten Erholungszeit, einer längeren
OP-Zeit (=höhere Kosten) und einem intensiveren Empfinden nach
der OP.
• Halb unter und halb
über dem Brustmuskel (Tebetts-Methode oder Dual-Planet-Technik)
Das Implantat wir partiell unter den Pectoralis Muskel platziert.
Hierbei wird verhindert, dass im oberen Teil die Ränder des
Implantats sichtbar werden. Zugleich wird oftmals ein natürliches
Aussehen der Brust erreicht.